Sie sind hier: babyschuhe123.de > Informationen > Weiterbildung > Fernuni Samstag, den 04. Februar 2012

Fernuni

 
Der einzige Weg zu einem akademischen Abschluss führt über eine Universität oder Fachhochschule. Das unterscheidet eine staatlich anerkannte Fernuni von den vielen anderen Akademien und Einrichtungen. Denn zwischen einer einfachen Urkunde, die eine erfolgreiche Teilnahme bestätigt, und einem Titel wie dem Bachelor oder einem Diplom liegen nach wie vor Welten – insbesondere, wenn es um die Akzeptanz im Berufsleben geht.


 
Der Zugang zum Studium an einer Fernuniversität ist an die gleichen Voraussetzungen geknüpft wie bei jeder anderen Hochschule, immer abhängig vom gewünschten Studiengang. Nach Möglichkeit sollte man sich vorher bei Informationsveranstaltungen oder zumindest anhand der Unterlagen zum Studium ein genaues Bild von dem machen, was erwartet wird. Das betrifft nicht ausschließlich das (Vor-)Wissen, sondern in erster Linie den zeitlichen Aufwand. Ein Fernstudium zu absolvieren heißt nicht, nach Gutdünken verfahren zu können, sondern setzt ein enormes Maß an Disziplin voraus.
 
Für wen ist das Fernstudium geeignet?
 
Geeignet ist das Studium an einer Fernuniversität für alle, die aus zeitlichen oder persönlichen Gründen nicht an einer „normalen“ Universität studieren können oder wollen. Das trifft zum Beispiel auf Berufstätige und junge Eltern zu, die beruflich oder privat zu stark eingespannt sind, als dass sie ihren Tagesablauf einem regulären Stundenplan unterordnen könnten. Sie haben an einer Fernuni die Möglichkeit, ihre Zeit frei einzuteilen. Der Aufwand richtet sich danach, ob ein Voll- oder Teilzeitstudium absolviert wird. Um sich nicht zu übernehmen, ist ein Teilzeitstudium eher angeraten. Sonst wird der Druck zu groß. Nicht umsonst wird gerade bei Studiengängen an Fernuniversitäten die hohe Quote an Studienabbrechern beklagt.
 
Wie funktioniert das Studium an einer Fernuniversität?
 
Das Studium an sich ist relativ übersichtlich organisiert und umfasst auch Prüfungen, die vor Ort absolviert werden müssen. Das Lehrmaterial wird online oder schriftlich in Form von Studienbriefen zur Verfügung gestellt. Die Studierenden müssen die Unterlagen und Aufgaben bearbeiten, Hausarbeiten schreiben und gegebenenfalls auch Referate halten. Die Lösungen werden kontrolliert und von Mentoren bzw. Dozenten kommentiert und bewertet. Das dient vor allem einem Zweck: Sich regelmäßig und konsequent um die Belange des Studiums zu kümmern. Ist man erst einmal in Verzug geraten, wird es zunehmend schwerer, den Anschluss zu halten. Zudem leidet die Motivation.
 
Wo liegen die Nachteile einer Fernuniversität?
 
Sich in einem solchen Fall mit Kommilitonen austauschen zu können, wäre schön, ist an einer Fernuni aber nicht möglich – zumindest nicht auf persönlicher Ebene, sondern nur virtuell. Ansonsten ist man weitgehend auf sich alleine gestellt. Das empfinden viele als belastend. Hinzu kommt der Faktor Zeit. Was anfangs noch reibungslos funktioniert, kann durch Umstellungen im Beruf oder ein Kind schnell ins Stocken geraten und muss neu organisiert werden. Dadurch wird auch das Durchhaltevermögen, das bei einem Fernstudium zwingend nötig ist, auf die Probe gestellt.
 
Die Vorteile einer Fernuniversität
 
Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl an Argumenten, die für eine Fernuni sprechen. Die Wichtigsten sind: Das Studium kann neben dem Beruf aufgenommen werden und ist nicht an feste Zeiten oder Orte gebunden. Darüber hinaus gelten Absolventen einer Fernuni bei Personalchefs als äußerst belastbar und hoch motiviert, weil sie Freizeit, Studium, Beruf und Familie erfolgreich unter einen Hut gebracht und nicht aufgegeben haben. Da macht es sich bezahlt, die Mühen auf sich genommen zu haben.
 

Anzeigen