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E-Learning

 
E-Learning heißt nichts anderes als „elektronisch unterstütztes Lernen“. Einfachstes Beispiel hierfür sind CDs für Kinder, die mit Hilfe von Animationen und Comicfiguren Grundzüge der Mathematik oder von Sprachen vermitteln. Im Erwachsenenbereich zählen hierzu unter anderem Französisch- oder Englisch-Kurse, die am PC absolviert werden und auf Interaktion bauen. Umgesetzt wurde das Prinzip des E-Learning schon in sehr vielen Bereichen. Dabei kommen völlig unterschiedliche Techniken und Konzepte zum Einsatz.


 
Selbststudium mittels CD oder DVD
 
Die simpelste Form ist das Selbststudium durch besagte CDs, DVDs oder online hinterlegte Kurse, bei denen es keinen Tutor bzw. Lehrer gibt, der die Lernfortschritte kontrolliert. Der oder die Lernende ist bei diesen Systemen ganz auf sich gestellt. Zwar kommunizieren viele dieser Programme mit dem Nutzer und bieten kleine Prüfungen oder Tests. Das ist jedoch nicht vergleichbar mit einer individuellen Bewertung oder gezielten Hilfen, die ein Dozent geben kann. Ideal ist diese Art des E-Learning als Ergänzung zum herkömmlichen Unterricht, um Inhalte zu vertiefen und zu wiederholen.
 
Virtueller Hörsaal
 
Etwas aufwändiger, vor allem im Bezug auf die technischen Voraussetzungen, sind E-Learning-Konzepte, die einen virtuellen Hörsaal schaffen. Der Zugang erfolgt über das Internet. Möglich sind sowohl Videokonferenzen als auch einfache Chats. Beide Varianten erlauben es, sich mit anderen Teilnehmern und den Dozenten zu unterhalten, Fragen zu stellen und Informationen auszutauschen. Das Problem: Es müssen feste Termine eingehalten werden, was mit einem Kind nicht immer möglich ist. Im schlimmsten Fall würde man den Anschluss verpassen, wenn mehrere Online-Sitzungen aufgrund anderer Verpflichtungen ausfallen müssen.
 
Positiv am E-Learning ist, dass es sehr viele Facetten hat und damit sehr viele Optionen bietet. Von der Videokassette mit Kurseinheiten und einem Lehrer, der in Ruhe erklärt, über Mini-Lektionen, die innerhalb einer Stunde oder kürzer bearbeitet werden können, bis hin zur Kombination aus Präsensunterricht und Onlinekursus. Eine Empfehlung für eine dieser Varianten auszusprechen, ist nahezu unmöglich. Es kommt immer darauf an, was man von der Weiterbildung erwartet und welcher Lerntyp man ist. Wenn kostenlose und unverbindliche Probelektionen angeboten werden, sollte man die Chance wahrnehmen und für sich testen, ob man auch längere Zeit durchhält.
 

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