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Babyzubehör

 
Manches Babyzubehör gehört zur Grundausstattung von jungen Eltern, anderes wiederum ist entweder unnötig, wenn nicht sogar schädlich oder gefährlich für das Kind. Dinge, die unbedingt für das Baby angeschafft werden müssen, sind ein Kinderwagen und ein Babysafe. Beide Teile sind zum Transport unerlässlich.
 
Der Kinderwagen sollte Idealerweise später zum Sportwagen umbaubar sein. Einem Kombiwagen, der für den Anfang eine stabile Wanne mit ausreichend großer Liegefläche zu bieten hat, sollte auf jeden Fall der Vorzug gegeben werden. Das Baby wird mindestens das erste halbe Jahr in dem Kinderwagen liegend verbringen, weshalb genug Zuwachs vorhanden sein muss. Eine höhenverstellbare Schiebestange schont den elterlichen Rücken und sorgt für mehr Komfort. Für die Sommermonate und wenn das Baby sicher sitzen kann, kann ein Buggy den Sportwagen ersetzen.

 
Ein Baby Safe muss heute immer strengere Sicherheitsanforderungen erfüllen. Ein entsprechendes TÜV-Siegel sorgt beim Kauf für Sicherheit. Wichtig beim Kauf ist aber auch, dass die Babyschale nicht zu schwer ist, denn hin und wieder muss sie mitsamt Kind getragen werden, beispielweise bei einem Arztbesuch oder beim Einkaufen. Dann machen sich ein oder zwei Kilo weniger sehr schnell bemerkbar. Der Baby Safe sollte dabei dennoch groß genug sein, dass das Baby die ersten neun Monate hineinpasst. Erst dann wird es Zeit, einen größeren Kindersitz anzuschaffen. Ein mitwachsender Kindersitz mit abnehmbarem Rückenteil kann über viele Jahre verwendet werden. Wichtig sind Armlehnen an der unteren Schale, unter denen sich später der Gurt des Autos besser befestigen lässt. Das sorgt für ein Plus an Sicherheit.
 
Eine Babywippe ist schön, aber nicht unbedingt geeignet, das Baby für längere Zeit hineinzulegen. Dabei wird die Wirbelsäule zu stark belastet. Viel besser ist es, das Baby auf eine Krabbeldecke zu legen, wo es genug Bewegungsfreiheit und Platz zum Strampeln hat. Da eine Krabbeldecke auch einmal gewaschen werden muss, sollten schon zwei Stück zur Babyausstattung gehören.
 
Nicht notwendig, wenn nicht sogar bedenklich sind die sogenannten Baby-Türhopser, die im Türrahmen befestigt werden. Dort sitzen die Kleinen ähnlich wie in einer Schaukel, nur hopsen sie durch die Gummibänder bei jeder Bewegung. Obwohl die meisten Babys ihren Spaß daran haben, ist das Hopsen nicht gut für die zarte Wirbelsäule. Das gilt umso mehr, je jünger das Kind ist und je länger es dort drin sitzt.
 
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Gefährlich sind auch die sogenannten Gehfreis oder Lauflernhilfen. Obwohl es durch diese Geräte schon oft zu Unfällen gekommen ist, wurde diese Art von Babyzubehör noch immer nicht vom Markt genommen. In einem Gehfrei lernt ein Kind ganz sicher nicht laufen, weil es darin nicht lernt, das Gleichgewicht zu halten. Außerdem lässt ein solches Lauflerngerät sich schlecht lenken, schwere Stürze sind hier vorprogrammiert. Besser geeignet sind Lauflernwagen, die die Kleinen vor sich herschieben können. An der Schiebestange finden sie Halt, ohne in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu sein.
 
Bei der Anschaffung von Babyzubehör nicht fehlen sollte allerdings eine Baby-Badewanne. Ideal sind Modelle, die sich auf der großen Badewanne anbringen lassen und eine zusätzliche Liegefläche zum Wickeln besitzen. So kann das Baby direkt nach dem Baden an Ort und Stelle angezogen werden. Für die ersten Wochen kann ein Badeeimer eine gute Alternative zur Wanne sein, wenn ein Neugeborenes sich nur mit viel Geschrei baden lässt. Die Enge des Eimers vermittelt ein Gefühl wie im Mutterleib, wodurch auch unruhige Babys sich schneller beruhigen.
 

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