Sie sind hier: babyschuhe123.de > Startseite > Babyspielzeug Sonntag, den 05. September 2010

Babyspielzeug

 
Babyspielzeug soll nicht nur Spaß machen, sondern vor allem auch frei von Schadstoffen und dem Alter entsprechend sein. Die Altersangaben des Herstellers können beim Kauf von Babyspielzeug eine gute Hilfestellung sein, geben aber im Grunde nur eine grobe Richtung an. Wann ein Baby mit bestimmten Spielsachen etwas anfangen kann, hängt zum großen Teil von seinem Entwicklungsstand ab. Manche Babys greifen schon mit 3 Monaten begeistert nach der Rassel, andere sind erst mit 4 Monaten soweit.
 
In den ersten Lebensmonaten braucht ein Baby noch nicht viel Spielzeug. Da das Sehvermögen noch nicht ganz ausgeprägt ist, sollte es vor allem bunt sein. Knallfarben sind besser als die oft angebotenen Baby-Spielsachen in Pastellfarben. Außerdem sollte bedacht werden, dass ein Baby die Farbe Blau erst ab einem Alter von einem halben Jahr wirklich sehen kann. Da muss sich niemand wundern, wenn der pastellblaue Stoffteddy so gar keine Beachtung findet. Neuesten Untersuchungen zufolge können ganz kleine Babys die Farben Schwarz und Weiß am besten sehen und unterscheiden. Da nun einmal das wenigste Babyspielzeug aus diesen Farben besteht, sollten es wenigstens kräftige Farben sein, die bewusster wahrgenommen werden.



Bis zum Alter von 3 Monaten braucht ein Baby kaum Spielzeug. Interessant ist ein Mobile, welches über dem Bettchen angebracht wird. Dabei dürfen hin und wieder einmal die Figuren an dem Mobile ausgetauscht werden, das sorgt schon bei den ganz Kleinen für Spannung und Abwechslung. Eine kuschelige Spieluhr im Bett hilft dem Baby, besser in den Schlaf zu finden. Eine Rassel kann mit 3 Monaten sinnvoll sein, wenn das Baby schon Interesse zeigt und diese festhält. Ansonsten können Mutter oder Vater die Rassel vor dem Gesicht des Babys bewegen, es wird den Bewegungen interessiert folgen.
 
Ab 4 Monaten ist ein sogenanntes Babytrapez das beste Spielzeug. Dabei liegt das Baby auf der Krabbeldecke und setzt die am Trapez befestigten Spielzeuge durch sein Strampeln in Bewegung. Auch Luftballons, an eine Schnur gebunden und unter der Decke oder zwischen zwei Stühlen aufgehängt, erfüllen denselben Zweck. Solange das Baby noch nicht mobil wird und viel auf dem Rücken liegt, sorgt ein solches Spielzeug für viel Kurzweil.
 
Wenn die Mobilität des Babys zunimmt, darf es nach und nach auch etwas mehr Babyspielzeug sein. Gut geeignet sind Rasseln, Bauklötze, Schmusetiere und/oder -tücher, Figuren und Tiere ohne Kleinteile, Stapelbecher, Bilderbücher aus Stoff oder Pappe oder einfach ein paar Küchenutensilien wie Schneebesen, Kochlöffel und Plastikschüsseln. Bei Babyspielzeug wie Kreiseln, Handys und ähnlichem sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu laut für Babys Ohren ist. Babys ab dem Krabbelalter freuen sich außerdem über Spielzeug, welches sich hinterher ziehen oder schieben lässt. Auch ein Ball darf in keiner Babyspielzeug-Sammlung fehlen.
 
Grundsätzlich sollte dem Baby nie zu viel Spielzeug auf einmal angeboten werden. Inmitten von so vielen Spielsachen weiß das Baby gar nicht, was es spielen soll. Da macht sich schnell Frust breit. Besser ist es, immer nur einige wenige Spielsachen anzubieten. Nach einer Weile können die Spielsachen, an denen das Baby kein Interesse mehr hat, für eine Weile weggeräumt und durch anderes Babyspielzeug ausgetauscht werden.
 

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