Babybekleidung
Nicht nur die Auswahl bei der Babybekleidung wird immer größer, auch die Ansprüche steigen. Schön soll sie sein, keine Frage. Daneben soll die Kleidung für das Baby aber auch ohne Schadstoffe sein, hautfreundlich, atmungsaktiv und funktional. Beim Kauf von Babybekleidung gilt zunächst einmal: Alles, was auf der Haut getragen wird, also Bodys, Hemdchen und Höschen, sollten aus Baumwolle sein. Wer geprüfte Textilien kauft, kann sich sicher sein, gesundheitsschädliche Chemikalien von seinem Baby fern zu halten. Egal, ob es sich um Unterwäsche oder sonstige Bekleidung handelt, nach dem Kauf gehört Babywäsche zunächst einmal in die Waschmaschine. Beim Waschgang werden eventuell in der Wäsche verbliebene Rückstände und Farbreste ausgewaschen.
Vor allem in der warmen Jahreszeit empfiehlt sich Babybekleidung aus Baumwolle, im Winter dürfen die Sachen für das Baby auch ruhig kuscheliger sein. Sehr beliebt sind Kleidungsstücke aus Nicki oder Frottee. Vor allem Neugeborene frieren schneller und haben oft kalte Füße. Dann dürfen zusätzlich zum Strampler auch ruhig ein paar Söckchen übergezogen werden. Vor allem im Frühling oder Herbst ist es schwierig, das Baby richtig anzuziehen. Durch die extremen Temperaturschwankungen passiert es nicht selten, dass das Kleine entweder zu dünn oder zu warm angezogen ist. Bewährt hat sich hier der sogenannte Zwiebellook, bei dem mehrere Lagen von Babybekleidung übereinander gezogen werden. Dann kann schnell einmal das Jäckchen aus- oder angezogen werden. Das Baby ist richtig angezogen, wenn sich der Nacken warm und trocken anfühlt.
Babybekleidung soll weder einengen noch zu groß sein. Deshalb ist es besser, gerade in den ersten Wochen nicht zu viel Kleidung in einer Größe zu kaufen, denn die Kleinen wachsen sehr schnell aus den kleinen Stramplern heraus. Spätestens, wenn diese am Fuß zu spannen beginnen, dürfen sie nicht mehr angezogen werden, weil das Baby in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Kleidungsstücke, die „auf Zuwachs“ gekauft und dadurch zwei Nummern zu groß ausfallen, sind allerdings auch nicht das Wahre. Deshalb lieber wenige Kleidungsstücke und diese öfter waschen als zu viele, von denen keines richtig passt. In der Anfangszeit sind Babys in Stramplern oder Overalls am besten aufgehoben, auch wenn es heute schon Mini-Jeans in Größe 62 gibt. Einteiler engen weniger ein und sind beim Wickeln einfacher zu handhaben.